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Kunsthandwerk bei Wendt und Kühn


 

In ihrer kindlichen Unbeschwertheit sorgen die Blumenkinder von Wendt und Kühn für EntzückenJede Jahreszeit hat in den Werkstätten von Wendt und Kühn einen ganz besonderen Reiz. Den Frühling beispielsweise leiten die Blumenkinder in ihrer kindlich-fröhlichen Unbeschwertheit ein: In ihren kleinen runden Händen balancieren sie große Blüten und blicken stolz zu den Kelchen empor. Man könnte fast meinen, dass die Mädchen und Jungen diejenigen sind, die im Frühjahr Schneeglöckchen, Märzenbecher und Glockenblumen auf den Wiesen verteilen.

 

 

 

 

 

 

Bis heute werden die Figuren nach den originalen Musterzeichnungen und Entwürfen von Grete Wendt gefertigt - Wendt und KühnDie ersten Blumenkinder entstanden bereits im Jahre 1929. Als zeitlose Blumenboten überdauern sie die Jahre und sind in Zeiten von Schnelllebigkeit und Trendwechsel begehrter denn je. Jedes der inzwischen 20 Blumenkinder fasziniert durch harmonisch aufeinander abgestimmte Farben und die Liebe zum Detail.

 

So tragen die Mädchen kunstvoll ausgearbeitete Schürzen und Röcke, die Jungen pludrige Hosen. Die Hüte, Hosenträger und Schleifen werden mit ruhiger Hand und feinem Pinsel von den Malerinnen der Manufaktur verziert. Kein Blumenkind gleicht dem anderen, ein jedes hat seinen individuellen Charme.

 

 

Rund- und Profilhölzer aus Linde, Ahorn und Buche bei Wendt und KühnEs gehört sehr viel Fantasie dazu, sich im Holzlager der Grünhainichener Werkstätten - umgeben von Rundhölzern und Profilstäben aus Linde, Buche und Ahorn - die späteren Körper, Röcke, Hosen und Blumenblätter vorzustellen. In der Dreherei wird es anschaulicher: Rotierendes Holz nimmt klarere Konturen an. Firmengründerin Grete Wendt hatte einst die in der Holzkunstbranche verwendeten starren Brettchenarme und -beine durch Drehteile ersetzt. In einem Stück gefertigt, werden diese bis heute schräg getrennt, der gewünschten Körperhaltung entsprechend angeordnet und miteinander verleimt. Perfektion in jedem Detail.

 

 

An einer Tauchnadel aufgesteckte Figuren von Wendt und KühnVon behutsamen Händen sorgfältig zusammengefügt, richten sich die Kinder langsam auf und lernen laufen. Bevor die Figuren bemalt werden können, erhalten sie eine Grundierung. Diese schafft einen gleichmäßigen Grund, der den späteren Farbauftrag erstrahlen lässt. Dabei werden die Figuren an Nadeln aufgesteckt und kopfüber in ein Farbbad getaucht. Mit einer Drehbewegung wird überschüssige Farbe weggeschleudert, und die Grundierung kann im Anschluss trocknen. Was aber wären die Kinder ohne bunte Kleider, was wären Blumen ohne Farben? Denn neben der feinsinnigen Komposition der Gestalt beruht die Lebendigkeit auf ihrer kunstvollen Bemalung. Die Farben und Dekore, die jene kleinen Geschöpfe zum Leben erwecken, sind bereits in den überlieferten Mustern angelegt und dienen den geübten Malerinnen noch heute als Vorlage. So bekommen in den Malstuben die Jungen ihre Hosen angezogen, den Mädchen werden die kleinen Kleider übergestreift. Hier erblühen auch die Blumen. Mit feinem Pinsel gezeichnet, liegen die bunten Sträuße zum Trocknen und warten darauf, von den Grünhainichener Blumenkindern getragen zu werden.

 

 

Grete Wendt und Margarete Kühn an der Kunstgewerbeschule - Wendt und KühnOb Blumenkinder, Elfpunkteengel, Margeritenengel oder Spieldosen - die kunstvolle Fertigung beruht auf einem reichen Fundus der familiengeführten Werkstätten, den Grete Wendt, Margarete Kühn und später Olly Wendt mit ihrer künstlerischen Produktivität hinterlassen haben. In zahlreichen Skizzen, Farbentwürfen, Maßzeichnungen und Mustern verwirklichten sie ihre Vorstellungen von den feinen figürlichen Kompositionen. Bis zum heutigen Tag bilden diese überlieferten und behüteten Entwürfe und Muster die Grundlage für eine einzigartige Verbindung von unverwechselbarem Design und handwerklichen Traditionen des Erzgebirges und machen jede Wendt und Kühn-Figur zu einem wertvollen Einzelstück.

 

Hans Kunterbunt in den 1930er JahrenAls einer der anspruchsvollsten Entwürfe gilt der Hans Kunterbunt. Jetzt kehrt mit ihm ein außergewöhnliches Meisterstück in das Sortiment zurück, das mehr als sieben Jahrzehnte nicht mehr gefertigt wurde. Rot karierter Anzug, spitzer blauer Hut, die Querflöte sicher in den Händen: Vergnügt spielt der Hans Kunterbunt sein Lied. 1937 wurde er erstmals im Wendt und Kühn-Firmenkatalog abgebildet. Seit jeher zog diese künstlerisch anspruchsvolle Figur im großen Musterschrank der Traditionsmanufaktur die Blicke der Sammler auf sich. 2001 wurde der Kunterbunt nach historischer Vorlage zu neuem Leben erweckt und in den beiden hauseigenen Läden in Grünhainichen und Seiffen angeboten. Zunächst in stattlicher Größe: 35 Zentimeter hoch, 65 Zentimeter breit. Längst zum begehrten Liebhaberstück geworden, wird er nun auch in kleinerer Ausführung gefertigt.

 

 

Originaltitel der Leipziger Kinder- und Jugendzeitschrift 1935 - Wendt und KühnAus 13 Teilen setzt er sich zusammen: Hut, Kopf und Körper, links und rechts eine freche Haarlocke, Arme, spitze Schuhe, schlanke Beine und die goldene Flöte. Das kunstvolle Dekor seines charakteristischen rot-weiß karierten Anzugs erfordert beim Bemalen besonders viel Geschick, eine äußerst ruhige Hand und ein gutes Auge. Deshalb wird diese Figur ausschließlich von Malerinnen verziert, die über einen besonders großen Erfahrungsschatz beim Malen solch außergewöhnlicher Muster verfügen. Handwerk und Design vereinen sich bei dieser Figur zu einem Kunstwerk. Stilvoll und von zeitloser Schönheit.

 

Die Gestalt des Hans Kunterbunt geht auf eine Titelzeichnung der gleichnamigen Kinder- und Jugendzeitschrift zurück. Sie erschien von 1926 bis Ender der 1930er Jahre als Beilage der “Leipziger Neuesten Nachrichten“. Kindergerecht berichtete der bunte Kasper in Erzählungen, Gedichten und Bildern von der sächsischen Heimat und der Handwerkskunst. Auf diese Weise sollte das Verständnis für Heimat und Natur sowie die Liebe zu allem Schönen und Bemerkenswertem gefördert werden.

 

 

Beruf Holzspielzeugmacherin bei Wendt und KühnFeine deutsche Handarbeit in ihrer schönsten Form - dafür steht jedes Markenerzeugnis aus dem Hause Wendt und Kühn. Munter, verspielt und voller kindhafter Lebendigkeit fügen sich die Kompositionen zu poetischen Bildern, die damals wie heute Harmonie ausstrahlen.

 

 

 

 

 

 

Wer Teil dieser faszinierenden Marke sein möchte und über Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und hohes Qualitätsbewusstsein verfügt, kann bei Wendt und Kühn die Zukunft mitgestalten. Die Grundlagen bilden entweder ein Abschluss als Holzspielzeugmacher(in), eine langjährige Berufserfahrung in der Herstellung von Figuren oder Gegenständen aus Holz beziehungsweise Porzellan oder aber der Wunsch, eine kunstvolle Meisterschaft von Grund auf zu erlernen.

 

Wunderbar, dass sowas erhalten bleibt…

 

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